Macht der Protein-Shake-Trend etwas mit unserem Essverhalten?

Veröffentlicht am Kategorisiert als Business, Persönliches

Ist es nicht immer so? Kaum befasst man sich mit einem bestimmten Thema, da fallen einem überall Beiträge über die Füße. So, wie man auch plötzlich nur noch blaue, rote oder gelbe Autos sieht … lach.

Meine Gedanken zum Thema Protein-Shake und mein bzw. unser Essverhalten beschäftigen mich schon seit geraumer Zeit. Als ich dann in den sozialen Medien die gleichen Gedankenspiele von Ernährungsexperten entdeckte, war mir klar: Denk mal tiefer drüber nach.

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Was hat mich dazu bewogen, Protein-Shakes auszuprobieren?

Vor noch gar nicht langer Zeit waren Shakes / Protein-Shakes noch gar kein Thema für mich. Die ersten Berührungen mit Shakes, welche noch nicht mal Protein-Shakes gewesen sind, hatte ich auf meiner Abnehmreise (dieser Shake ist rein pflanzlich, hat 0 kcal, ist gut für mein Darmmicrobiom und begleitet mich immer noch).

Mein leckerer Viva Weight Shake

Erst als der neue Slimfinity® Pro Shake – Vanille von Cevitalis® auf den Markt kam, bin ich zum Shaketrinker geworden. Er ist lecker, er ist cremig, er macht satt und er hat viele Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Eine reine Trinkmahlzeit.

Da ich Vergleiche brauchte, habe ich mich durch verschiedene Sorten und Hersteller getestet, bin aber immer wieder auf den Pro Shake zurückgekommen. Als Basis für viele Abwandlungen ist er mir der leckerste und liebste geworden. Und hier, denke ich, hat auch mein Thema seinen Anfang gefunden.

Diese Trinkmahlzeit, also der Pro Shake, hat so viele Vorteile für mich: natürlich abgesehen vom Geschmack, grins. Es gibt den Vorteil der Zeitersparnis, für mich auch der Geldersparnis, des Geldverdienens – und seine praktische Handhabung lässt mich gerne und oft auf den Shake zurückgreifen.

Mein Shake und auch Protein-Shakes von der einen oder anderen Firma können mit Wasser – alternativ auch mit pflanzlicher oder normaler Milch – angerührt beziehungsweise gemixt werden. Dies ist ja im Nullkommanix passiert. Je nachdem, wie viele gute Inhaltsstoffe in den Protein-Shakes vorhanden sind, werde ich auch ausreichend mit Allem versorgt.

Es wird ein Shake getrunken
Shakes sind schon lecker

Wird der Protein-Shake mein ständiger Begleiter?

Jetzt kommt der Moment, in dem mein kleines Engelchen ans Hirn klopft: Ist es okay, wenn ich den Shake so oft zu mir nehme? Klar, denke ich, ich kenne die genauen Nährwerte, und ich kann sie ganz praktisch in mein Tagesprofil einbauen, egal ob ich jetzt zu- oder abnehmen möchte.

Dann kommt der Zeitfaktor. Ich muss nicht viel einkaufen, ich habe kaum was zu spülen und wegzuräumen. Ich kann meinen Shake in unter 1 Minute zaubern, fast überall. Ich kann ihn sogar, zumindest meinen, fertig gemixt mitnehmen, gleich ob im Auto oder anderswie unterwegs. Er dickt nicht ein, macht mich sofort satt. Klopft der Stress zu Hause oder auf der Arbeit an – kein Problem, der Shake rettet mich vor unüberlegten Naschereien. Um nicht in die Naschfalle zu geraten, kann ich mit einem Shake einen Bogen um Bäckerei, Imbiss oder Kantine machen. Ich muss keinen Parkplatz suchen, Stau ist Mist, aber ich muss nicht hungern, und wenn ich keine Lust zu gar nichts habe – einen Shake kann ich mir immer noch mixen. Ganz aktuell, wenn es für alles zu heiß ist, dann kann ich auch hier zum Shake greifen, um satt zu werden.

Jetzt kommt das, was mich beschäftigt und auch bereits von echten Ernährungsexperten aufgegriffen wurde: Ist das gesund? Sollte es wirklich so sein, dass der Shake sozusagen mein Heiliger Gral geworden ist? Entferne ich mich weg vom normalen Essen? Der Protein-Shake wurde doch eigentlich für die Sportler entwickelt. Die, die zusätzlich Proteine brauchen. Muss ich auf mein Essverhalten achten? Messe ich der normalen Mahlzeit keine richtige Bedeutung mehr bei?

Wird durch Protein-Shakes eine ausgewogene Ernährung mit fester Nahrung verdrängt?

Die Inhalte einiger Protein-Shakes sind mit Zutaten versehen, die ich freiwillig nicht zu mir nehmen würde. Nicht alle sind ausgewogen. Manche sind reine Chemiebaukästen oder reine Süßigkeiten. Klar schmecken viele recht gut, ich hab ja einige getestet – und ja, es gibt Protein-Shakes, die inhaltlich gut aufgestellt sind. Leider schaut nicht jeder kritisch hin.

Ein Protein-Shake / Trinkmahlzeit ist schnell zu sich genommen. Alles in den Shaker, mixen, fertig. Shaker abspülen und zack erledigt. Für eine ausgewogene Mahlzeit, egal ob Frühstück, Mittag oder Abendessen, muss ich mir schon mehr Gedanken machen, vor allem, wenn ich mich ausgewogen ernähren möchte/muss. Gezielt einkaufen, Rezepte raussuchen, Lebensmittel vor- und zubereiten. Anschließend alles wieder aufräumen. Das ist schon ein krasser Unterschied.

Ich habe den Vorteil: Ich backe und koche im Prinzip gerne. Ich teste gerne (für mich) neue und unkomplizierte Rezepte. Manchmal habe ich aber das Gefühl, die Zeit rennt mir davon, und – schwupps! – kommt der Moment, wo alle, mein Mann und ich, Hunger haben und zwar jetzt! Hurra, danke für den Pro(tein) Shake, Mahlzeit gerettet.

Mein Fazit zum Protein-Shake-Hype

Mir ist auf jeden Fall deutlich bewusst geworden, dass der Shake mir viel Freiraum auf dem Zeit- und Geldkonto bescheren kann. Aber eine ausgewogene Mahlzeit, die auch me-time oder family- Zeit ist, die die Sinne und Ganzkörperversorgung beinhaltet, sollte der Shake nicht komplett ersetzen.

Ich für mich habe durch das Beleuchten von allen Seiten folgenden Entschluss gefasst: Ich trinke weiter meinen Lieblingsshake. Er passt prima in meine Abnehmreise und mein Tageskonzept. Meine übrigen Mahlzeiten werde ich wieder „bunter“ gestalten, um den Spaß am und beim Essen zu behalten. Meine Zähne möchten immer noch gerne herzhaft zubeißen. Wie bei allem gilt: Jeder Tag ist anders, und unverhofft kommt oft.

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Dieser Blogartikel ist mein Beitrag zu meiner eigenen Blogparade, die ich am 25.06.2026 gestartet habe. Das Thema meiner Blogparade heißt „Was macht der Protein Shake Trend mit unserem Essverhalten“. Hier findest du alle Informationen zu meiner Blogparade und wie du mitmachen kannst!

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